Erika Kwade

Die Künstlerin Erika Kwade wurde in Wuppertal geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte sie ihr Weg als Au-pair nach Paris, wo sich durch ihre regelmäßigen Besuche in den Museen der Stadt den Entschluss, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, verfestigte.

Um ihren Wunsch zu verwirklichen, entschied sie sich für ein Studium zur Kostümbildnerin in Düsseldorf. Die Voraussetzung dafür schuf sie mit einer Ausbildung zur Herrenschneiderin. In den Wirren der Nachkriegszeit folgte sie dem Ruf einer Verwandten nach Nordhorn, wo sie zunächst in einem Textilgeschäft aushalf. Aus dieser Übergangslösung entwickelte sich eine langjährige Tätigkeit, die sie bis zu ihrer Verrentung ausübte.

Trotz ihrer beruflichen Verpflichtungen blieb Erika Kwade der Kunst stets treu. Ihr künstlerisches Schaffen konzentriert sich vor allem auf Ton- und Steinzeugskulpturen. Ein zentrales Motiv, das sich durch ihr gesamtes Werk zieht, ist das Thema des „Paares“: Zwei Formen, die in ihrer Annäherung zueinander erst Vollkommenheit erreichen und so den Prozess von Entwicklung und Beziehung auf eindrucksvolle Weise sichtbar machen.

Skulpturen

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